Filialkirche St. Jakob

St. Jakob in Unterirrach liegt auf dem Berghang des Irrachs.1385 wurde die Jakobskirche erstmals urkundlich erwähnt.Laut Überlieferung soll St. Jakob eine Gründung der Schlossherrn von Haiding sein. Ab 1602 wurden die Etzelsdorfer und die Haidinger Herren in der Jakobuskirche (Kirchengruft) begraben. Grabplatten, ein Totenbild eines sechsjährigen Grafensohnes von 1629 und eine wenn auch leere Gruft zeugen davon.

Die Kirche weist spätgotische Bauformen auf. Der Altarbereich ist im gotischen Stil errichtet, der Chor ist netzrippengewölbt. Das helle Kirchenschiff ist später dazugebaut worden und besitzt eine flache Decke. 1743 wurden die gotischen Fenster zugemauert und die Innereinrichtung in Barock ausgeführt (Fam. Schwantaler). In der Nische des Hochaltars steht eine Plastik des heiligen Jakobus des Älteren aus dem Jahr 1734, darüber eine Marienstatue mit Kind.

Zwei Putten und einige Engelsköpfe schmücken den Altar. Die Figuren des heiligen Karl Borromäus und des heiligen Nepomuk stehen links und rechts auf den Seitenaltären, wiederum geschmückt von zahlreichen Engelsdarstellungen und Engelsköpfen. Bemerkenswert sind auch die Kanzelfiguren und der "Ecce Homo" = der Schmerzensmann, sowie der farbenprächtige Holzreliefkreuzzug.

1903 wurde die Kirche im Stile der Zeit restauriert. Sie erhielt eine farbenprächtige Bemalung des Innenraumes. Die letzte Renovierung wurde 1974 abgeschlossen.

Quelle: Gde. Pichl ( Nov. 2011)
Fotos: Josef Neumayr

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