Pfarrkirche

Die Pfarrkirche Pichl wird auch "Dom des Innbachtales" genannt. Der heutige Name Pichl leitet sich von den früheren Namen Pühel und Pichel ab. Pichl war bis weit in das Mittelalter hinein Mutterpfarre der heute selbständigen Pfarren Gaspoltshofen, Offenhausen, Pennewand, Bachmanning und Steinerkirchen. Der Pfarrhof befand sich beim Mair in Pfaffendorf, der heutige Pfarrhof war damals Sitz der Edlen von Pühel.

In der fränkischen Christianisierungszeit (19.Jh.nach Chr.) wurde erstmals eine Kirche gebaut. Auf dem Hügel (Pühel) stand erst eine Holzkirche, die um 1300 durch eine gotische Kirche aus Stein ersetzt wurde. 1729 wurde der rückwärtige Teil abgetragen und die Kirche großteils im Barockstil neu gebaut. Das Presbyterium stammt aus der gotischen Kirche und wurde später barockisiert. Das Altarbild stammt aus dem Jahre 1761 von Bartolomeo Altomonte. Am 12. Februar 1750 um 0:30 begann es im Bäckerhaus hinter dem Presbyterium (heute altes Kürnerhaus) zu brennen. Nach dem Kirchenbrand konnte aber mit dem Eifer der Pfarrbevölkerung die Kirche im Laufe des Jahres wieder vollkommen aufgebaut, mit einem Geläute und bereits zwei Seitenaltären ausgestattet werden.

Die Einweihung der Kirche erfolgte am 1. November 1750. Bis 1754 konnten auch wieder Hochaltar, die Kanzel und die Orgel angeschafft werden. Der Bau des heutigen Zwiebelturmes mit der Turmuhr stammt aus dem Jahr 1898. Mit einer Höhe von 56 m ist dieser einer der höchsten Kirchtürme in der Region. Quelle: Gde. Pichl (Nov. 2011)

Bei der letzten Innenrenovierung im Jahr 2003 wurde der gesamte Innenraum der Kirche sorgsam renoviert. In der Architektur der Gotik wurde die Höhe der Räume betont. Fenster und Glaswindfang ermöglichen auch jetzt, dass dem Licht eine wesentliche Rolle zukommt und der Blick nach oben gerichtet wird. Die Pichler Pfarrkirche ist eine "Wegkirche", die durch ihren Mittelgang nach vorne orientiert ist und durch ihre Höhe aufschauen lässt.

Quelle: Homepage Pfarre Pichl

Fotos: Josef Neumayr
S/W Foto: unbekannt

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