Schloss Dietach

Das Schloss Dietach stammt aus dem 16. Jhdt. und befindet sich in Privatbesitz. Erwähnenswert sind die Stuckdecken und die Schloßkapelle aus dem 17. und 18. Jahrhundert.

Das ehemalige Wasserschloss steht etwas abseits der Durchzugsstraße. Es ist von einem Park umgeben, an den einige Fischteiche grenzen. Am Parkeingang steht ein barockes Portal mit drei kleinen aufgesetzten Pyramiden. Wenn man sich das romantisch gelegene, dreigeschossige Hauptgebäude näher betrachtet, erkennt man, dass es sich aus einem Wohnturm entwickelt hat, an den im Laufe der Zeit mehrere An- und Zubauten erfolgt sind. Der vierachsige Eingangstrakt ist dem Turm vorgesetzt. Die Fenster der bereits etwas restaurierungsbedürftigen Fassade sind unregelmäßig angeordnet. An der rechten Seite der Vorderfront weist ein hohes Rundbogenfenster auf die dahinter liegende Schlosskapelle hin. Die übrigen Fenster weisen gerade Verdachungen auf. Das dritte Geschoß wird von einer einfachen Attika und einem turmartigen Aufbau abgeschlossen, in dem das Werk einer Uhr sowie eine Glocke untergebracht wurden.

Unterhalb dieses Aufbaues liegt asymmetrisch im Erdgeschoß das rundbogige Schlossportal. Es wird von zwei großen steinernen Ziervasen flankiert. Parkseitig weisen die Fenster des ersten Stocks schmiedeeiserne Fensterkörbe auf. In den Innenräumen haben sich einige qualitätvolle Stuckdecken aus der Zeit um 1725 erhalten. Die Decke eines Wohnraumes im ersten Obergeschoß ist mit Bildern geschmückt, die Szenen aus der Bibel darstellen. In der Kapelle befindet sich ein Rokokoaltar. Hier sind auch zwei Totenschilder der Grienthaler aufgehängt, die mit 1598 und 1614 datiert sind. Neben einigen Waffen aus der Türkenzeit wird im Schloss auch die Giselatruhe aufbewahrt. Mit ihr ist die traurige Geschichte eines jungen Schlossfräuleins verbunden, das an ihrem Hochzeitstag beim Versteckspielen in ihrer Brauttruhe erstickt ist.

Quelle: www.burgen-austria.com
Foto: Gde. Schleißheim (Nov 2011) de.wikipedia.org (Nov. 2011)

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